liebe Kätzchen für liebe Menschen

 


© Renate Wald, Ciara's Ragdolls


Wurmbefall und Entwurmung bei der Katze



Würmer und Wurmbefall ist zwar ein etwas unappetitliches, aber deshalb nicht weniger wichtiges Thema in der Katzenhaltung. Regelmäßige Entwurmungen tragen dazu bei, dass die Katze gesund bleibt und man seinen schnurrigen Liebling auch weiterhin bedenkenlos mit im Bett schlafen lassen und ausgiebig mit ihm schmusen kann.

Nicht jede Katze lässt sich Entwurmungstabletten
so problemlos eingeben...



 

 



Welche Katzen sind gefährdet, wie stecken sie sich an?


Freilaufende Katzen sind natürlich einem besonders großen Infektionsrisiko ausgesetzt, Wurmlaven und -eier können "einfach so" aus der Umgebung (auf Wiesenflächen, im Wald, im eigenen Garten, in verschmutzten Sandkästen...) aufgenommen oder von Tier zu Tier übertragen werden. Flöhe sind Zwischenwirte des Bandwurms, und auch Beutetiere der Katze wie Mäuse und Vögel sind häufig verwurmt. Allerdings sind auch reine Wohnungskatzen nicht ganz vor einem Wurmbefall gefeit. Es ist durchaus möglich, Wurmeier z.B. an den Schuhen oder an den Händen ins Haus zu tragen. Deshalb schadet es nichts, sich immer gleich nach dem Nachhausekommen die Schuhe auszuziehen und die Hände zu waschen, besonders wenn man draußen oder bei Nachbarn eine andere Katze gestreichelt oder sich im Wald aufgehalten hatte (Fuchsbandwurm!). Jungtiere können bereits im Mutterleib oder über die Milch der Mutter mit Würmern infiziert werden.


In früheren Zeiten war es gar nicht so selten, dass sich Mensch und Tier an billigen Schlachtabfällen mit Bandwürmern angesteckt haben. Heutzutage dürfte es wohl kaum mehr vorkommen, dass rohes, ungetestetes Fleisch in den Futternapf der Katze wandert.

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Warum sind Würmer für die Katze gefährlich?


Würmer leben als Schmarotzer im Verdauungstrakt der Katze, entziehen ihr dabei lebenswichtige Nährstoffe. Oftmals wird dabei das Gewebe der entsprechenden Organe in Mitleidenschaft gezogen, es kommt zu Blutungen und Blutarmut. Starker Wurmbefall kann sogar die Gallengänge und den Darm verstopfen. Aber schon allein die giftigen Stoffwechselprodukte der Würmer wirken sich negativ auf das Allgemeinbefinden und das Immunsystem der Katze aus. Besonders junge Katzen im Wachstum können durch einen Wurmbefall so schwer beeinträchtigt sein, dass sich Entwicklungsstörungen wie Rachitis zeigen oder das Kleine sogar verstirbt.

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Woran erkennt man, dass die Katze Würmer hat?

 

Solange die Katze nur leicht verwurmt ist, ist ihr oft gar nichts anzumerken. Verdächtige Symptome für einen Wurmbefall sind jedoch mit dem Po "Schlittenfahren" auf dem Teppich (= starker Juckreiz am After), Abmagerung, ein aufgetriebener Bauch, Durchfall bzw. Verstopfung, Erbrechen, Husten, Ekzeme und ein stumpfes, struppiges Fell. Weiße reiskorn- oder gurkenkernähnliche Partikel auf dem Kot oder im Fell der Katze rund um die Aftergegend weisen auf einen Bandwurmbefall hin (dabei handelt es sich um ausgeschiedene Bandwurmglieder), während bei Rundwürmer eher "nudelähnliche" Teile auffallen.

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Kann man sich bei der Katze mit Würmern anstecken?

 

Theoretisch ja, deshalb ist es sehr wichtig, bestimmte Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen, etc. einzuhalten, die Katzentoilette täglich zu reinigen und die regelmäßige Entwurmung der Katze nicht zu vergessen. Bei einem vorliegenden Wurmbefall sollte man seine Katze umgehend behandeln und bis nach der Entwurmung ein bisschen Abstand halten (keine Küsschen, Verbannung aus dem Bett), um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Wahrscheinlich ist das Immunsystem mit verantwortlich, ob sich ein Mensch leicht mit Würmern ansteckt oder nicht. Ich kenne jedenfalls niemanden, der sich tatsächlich bei seiner Katze Würmer geholt oder überhaupt jemals Würmer gehabt hätte. Trotzdem sollte man die Ansteckungsgefahr, speziell bei Kindern, nicht unterschätzen.

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Welche Würmer kommen bei der Katze vor?


Hierzulande sind Katzen vor allem durch zwei Wurm-Spezies gefährdet: Rundwürmer (dazu gehören die sog. Hakenwürmer, Spulwürmer und Peitschenwürmer) sowie diverse Arten von Bandwürmern. Ich erspare Ihnen die doch etwas eklige Beschreibung der einzelnen Wurmarten, außerdem bekommt man die Würmer selbst (zum Glück...) nur selten zu Gesicht.


In bestimmten Gebieten der Erde, z.B. einigen feuchtwarmen Staaten der USA (Florida, Georgia, die Golfregion von Texas, Mississippi, North und South Carolina, Tennessee), spielt der gefährliche, durch Mücken übertragbare Herzwurm eine Rolle. Falls man plant, mit seiner Katze in ein solch gefährdetes Land zu verreisen, sollte man sich rechtzeitig beim Tierarzt erkundigen oder im Internet recherchieren, wie man sein Tier schützen kann.


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Ist eine regelmäßige Kotprobe zum Nachweis von Wurmbefall sinnvoll?


Meiner persönlichen Meinung nach nein. Ein negatives Testergebnis bedeutet noch lange nicht, dass kein Wurmbefall vorliegt, sondern lediglich, dass in dieser ganz bestimmten Probe gerade keine Wurmeier vorhanden waren. Die Untersuchung des Kotes kann bei der Bestimmung der vorliegenden Wurmart behilflich sein. Aber sofern kein Verdacht vorliegt, dass es sich um Parasiten handeln könnte, die von einem normalen Wurmmittel nicht abgedeckt werden, kann man sich die Ausgaben dafür eigentlich sparen. Heute sind die handelsüblichen Wurmkuren i.d.R. so gut verträglich, dass man sie problemlos routinemäßig oder "auf Verdacht" verabreichen kann.

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Wann und wie oft soll entwurmt werden?


Das hängt vom Alter und von den Lebensumständen der Katze ab. Bei erwachsenen Freilaufkatzen, speziell wenn Kinder im Haus sind, ist eine ca. vierteljährliche Entwurmung ratsam, bei Bedarf auch öfter. Wohnungskatzen sollten vorsorglich einmal im Jahr entwurmt werden, im Idealfall 1 - 2 Wochen vor der jährlichen Impfung. Eine rechtzeitige Wurmkur vor einer Impfung ist für alle Katzen empfehlenswert, da der Impfschutz bei einem etwaigen Wurmbefall ggf. nicht optimal aufgebaut wird.


Hatte eine Katze Flöhe, muss sie nach der erfolgreichen Flohbekämpfung unbedingt gegen Bandwürmer behandelt werden. Flöhe übertragen Bandwürmer, eine Katze kann bei ihrer Fellpflege sehr leicht einige dieser lästigen Plagegeister verschlucken.


Bei Zuchtkatzen bzw. Katzenmütter in spe schadet es nichts, wenn man sie kurz vor dem Decken noch einmal entwurmt. Manche Entwurmungsschemen empfehlen, die Katze ca. 10 Tage vor dem errechneten Geburtstermin noch einmal zu entwurmen (bitte erkundigen Sie sich hier unbedingt beim Tierarzt, ob in Ihrem Fall eine Entwurmung Ihrer Katze so kurz vor der Geburt auch wirklich notwendig ist und welche Wurmmittel für trächtige Katzen zugelassen sind).


Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass kleine Kätzchen nicht mehr entwurmt werden müssten, wenn die Mutter entwurmt wurde. Würmer können sich in einem bestimmten Entwicklungsstadium im Tierkörper verkapseln, so dass sie von einer Wurmkur nicht erfasst werden. Durch die Änderung im Hormonhaushalt eines trächtigen Tieres werden die Wurmlarven wieder aktiv und können so ungehindert auf die Jungtiere übergehen.


Einige Hersteller von Entwurmungsmitteln raten zu einer gleichzeitigen Entwurmung der Welpen und ihrer Mutter in einem zweiwöchigen Abstand bis zur 12. Lebenswoche der Kleinen, also insgesamt 6 Mal. Doch sofern die Katzen nicht in einer total vergammelten Umgebung aufwachsen und ständig von einer Neuinfektion mit Würmern bedroht sind, sollte es eigentlich ausreichen, wenn die Katzenkinder zusammen mit ihrer Mutter 2 - 3 x entwurmt werden, zumindest jedoch kurz vor den Impfungen in der 8. und 12. Woche.


Aber gleichgültig, ob das Kätzchen vom verantwortungsvollen Züchter oder Bauernhof stammt - ein Neuzugang sollte immer noch einmal gesondert nach dem Einzug im neuen Zuhause entwurmt werden. Wenn man bereits andere Katzen oder Hunde besitzt, am besten allen gleichzeitig eine Wurmkur verabreichen, so können Sie ziemlich sicher sein, dass Ihre Tiere wurmfrei sind. Aber bedenken Sie: eine Entwurmung ist kein dauerhafter Schutz, ein Tier kann sich jederzeit erneut mit Würmern infizieren.


Übrigens - abgetötete Würmer werden ganz einfach verdaut. D.h., sofern ein Tier nicht schon so über beide Ohren verwurmt war, dass es Wurmüberreste erbricht, wird man im Normalfall auch nach einer erfolgreichen routinemäßigen Entwurmung nicht an den Ausscheidungen feststellen können, ob die Katze tatsächlich Würmer hatte.

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Welche Arten von Entwurmungsmittel gibt es, wie werden sie verabreicht?


Es hat schon seinen Sinn, dass Entwurmungsmittel bei uns in Deutschland nicht frei verkäuflich, sondern nur beim Tierarzt oder gegen Rezept in der Apotheke erhältlich sind. Nicht jedes Präparat ist für jede Katze oder jede Wurmart geeignet, außerdem haben mittlerweile bestimmte Wurmkuren ihre Wirkung verloren, die Würmer wurden dagegen resistent. Ihr Tierarzt ist immer auf dem neuesten Stand und berät Sie gerne, welche Entwurmung für Ihr Tier in Frage kommt.


Entwurmungen gibt es als sog. "Spot-on"-Präparate, die in den Nacken der Katze geträufelt werden, in Tabletten-, Pasten- und Gelform, oder können vom Tierarzt auch per Injektion verabreicht werden. Dosiert wird stets nach Gewicht der Katze, hier sollte man sich genau an den Beipackzettel halten, wenn man die Wurmkur selbst durchführt. Erwachsene Katzen wiegt man am besten, indem man sich zuerst mit und dann ohne ihr auf eine Personenwaage stellt und das eigene Gewicht abzieht. Das Gewicht kleiner Kätzchen kann auf einer normalen Haushaltswaage exakter abgelesen werden.


Pasten und Gels sind meist in spritzenähnlichen Applikatoren verpackt. Entweder geben Teilstriche am Kolben oder Spritzenkörper Auskunft, bis zu welcher Markierung bei einem bestimmten Körpergewicht "abgedrückt" werden muss, oder es lässt sich anhand einer aufgedruckte Skala auf der Verpackung abmessen, wieviel Paste nötig ist (z.B. ein 1 cm langer Strang pro kg Körpergewicht). Tabletten können auch geteilt oder geviertelt werden. Einige Wurmmittel müssen mehrere Tage hintereinander verabreicht werden, bei anderen ist eine einmalige Gabe ausreichend. Deshalb immer genau den Beipackzettel oder Aufdruck lesen bzw. den Tierarzt fragen, welcher Eingabeintervall nötig ist.


Katzen lassen sich nicht so leicht überlisten, wenn es darum geht, ihnen etwas unbemerkt einzugeben. Deshalb klappt es nur selten, Entwurmungsmittel im Lieblingsfutter oder speziellen Leckerlis wie Leberwurst so zu verstecken, dass das Futter mitsamt der Tablette oder Paste freiwillig aufgenommen und geschluckt wird. Sicherer ist es, der Katze das Wurmmittel direkt einzugeben.


Gel-Applikatoren seitlich zwischen den Zähnen ansetzen und langsam abdrücken (gibt man das ganze zu hastig ein und die Katze schluckt nicht gleich, läuft die Flüssigkeit schnell wieder aus dem Mäulchen. Schüttelt sie dabei auch noch den Kopf, kann das Gel schon mal durchs ganze Zimmer bis an die nächste Wand fliegen - da freut sich die Hausfrau...). Die dickeren, klebrigen Pasten können dagegen nicht so leicht wieder ausgespuckt werden und man gibt sie entweder mittels Applikator ebenfalls von der Seite her direkt ins Katzenmäulchen oder schmiert der Katze die Paste mit dem Finger auf die Zunge.


Tabletten möglichst weit hinten auf die Zunge legen und mit dem Finger nachschieben. So bleibt der Katze gar nichts anderes übrig als zu schlucken; macht man es richtig, geht es so schnell, dass die Katze die Eingabe gar nicht richtig mitbekommt (und hat man die Tablette vorher zusätzlich mit einem mundgerechten Bröckchen Dosenfutter eingehüllt, sollte sie eigentlich willig heruntergeschluckt werden). Landet die Tablette dagegen nur vorne im Mäulchen oder gar unter der Zunge, wird die Katze alles tun, um das lästige Zeugs wieder loszuwerden. Manche Katzen sind wahre Weltmeister im heimlichen Wiederausspucken von Medikamenten, deshalb sollte man die Katze erst loslassen, wenn man sicher ist, dass sie geschluckt hat. Hier kann es sehr hilfreich sein, den Schluckreflex auszulösen, indem man den Kopf der Katze ein wenig nach oben hält und ein paar Mal an der Kehle nach unten streicht.


P.S: Es gibt Untersuchungen, dass Tabletten alleine gegeben nur schwer und langsam die Kehle hinuntergehen, d.h. dort längere Zeit verbleiben können (für die Katze sicher ein recht unangenehmes Gefühl). Daher entweder das Ganze mit einem Schluck zimmerwarmen Wassers (1 - 1,5 ml per Einwegspritze ohne Nadel ins Mäulchen gegeben dürfte locker reichen) oder einer anschließenden leckeren, unwiderstehlichen Mahlzeit "herunterspülen".


Trauen Sie sich die Eingabe des Entwurmungsmittels nicht selbst zu, lassen Sie es sich doch mal von Ihrem Tierarzt oder dem Züchter Ihrer Katze zeigen. Mittlerweile gibt es auch ein Entwurmungsmittel mit Wurstgeschmack, was eine willige Aufnahme garantieren soll. Ich habe es an meinen Katzen noch nicht ausprobiert, aber vielleicht bringt es ja tatsächlich etwas :-).


Eine Ergänzung zum Thema "Verabreichung von Entwurmungsmittel" von Katzenbesitzerin Julia Gniech: "Da meine beiden sich absolut keine Tabletten verabreichen lassen, lasse ich mir vom Tierarzt Entwurmungskuren immer in Pastenform geben und schmiere es den Katzen einfach ins Fell. Außer einem Blick "was soll das denn?" und mit dem Ergebnis, dass sich die Katze alles ableckt, gibt es keine Probleme. Angenehm für Mensch und Tier!" Und Katrin Gielen schrieb uns: "Auf der Seite über den Wurmbefall werden Tipps und Tricks zur Verabreichung von Tabletten gegeben. Find ich alle toll, funktioniert bei meiner Katze allerdings alles nicht. Damit ich meinem Liebling denoch trotzdem ihre Wurmtabletten verabreichen kann, habe ich in der Apotheke einen Tablettenmörser geholt (kostet höchstens ein paar Euro) und mische meiner Katze das Pulver unter das Nassfutter. Problem gelöst und Katze hat das Medikament gefressen. :-)"


Ein herzliches Dankeschön für die Tipps, allerdings muss man erst ausprobieren, was individuell bei der eigenen Katze am besten klappt. So hatte sich z.B. das Einmischen in Nassfutter bei einer extremen "Etepetete-Katze" von mir auch ein oder zweimal bewährt, aber im dritten Jahr weigerte sie sich standhaft, das Futter mit der eingemixten Wurmpaste zu fressen. Da ich dummerweise sonst keine weitere Entwurmung mehr vorrätig hatte, musste ich ihr mühseligst das Futter in kleinen Bröckchen ins Mäulchen geben, worüber sie *überhaupt* nicht happy war... Seitdem gebe ich die Entwurmungmittel lieber wieder direkt ins Mäulchen.


Letzthin fragte mich jemand, ob er denn die Wurmkur 1 Tag verlängern sollte, die lt. Tierarzt eigentlich 3 Tage hintereinander gegeben werden sollte, die Katze hätte das Präparat gleich bei der ersten Eingabe umgehend wieder ausgespuckt. Nun, da die Wurmkur noch gar nicht begonnen hat (die 1. Portion landete ja nicht wunschgemäß im Katzenmagen...), beginnt der 1. Tag erst mit einer erfolgreichen Eingabe :-).





NACHTRAG: Seit dem Jahr 2005 bin ich auf ein zu dieser Zeit noch relativ neues Entwurmungsmittel mit dem schönen Namen "Milbemax" von der Fa. Novartis umgestiegen. Dabei handelt es sich um mini-kleine Tabletten, die zur noch problemloseren Eingabe, z.B. bei sehr jungen Kätzchen, ggf. auch in der Mitte geteilt und in ein kleines bisschen Dosenfutter verpackt auf 2 Mal gegeben werden können (damit die Dosis eingehalten wird, die Hälften gleich hintereinander einschieben). Es gibt sie in 2 Stärken - 0,5 - 2 kg, also für Katzenkinder, und 2 - 8 kg für erwachsene Tiere. Ich bin von diesem Präparat absolut begeistert, so einfach war die Wurmmitteleingabe noch nie!!! Endlich kein Gekleckse und Gebatze mehr, die Verabreichung - früher den Katzen (und mir auch) stets ein Graus - ist in Sekundenschnelle erledigt und sehr angenehm.


Eine Katzenbesitzerin berichtete mir allerdings von einer ziemlich starken Unverträglichkeitsreaktion bei ihrem Katzenkind (die ich bei meinen Tieren noch nie erlebt habe). Allerdings hatte sie den starken Verdacht, dass ihr Tierarzt aus Sparsamkeitsgründen nur die Tabletten für erwachsene Tiere parat hatte und dem Kätzchen einfach die Hälfte davon verabreichte, was aber offensichtlich eine immer noch viel zu starke Dosis war. Also bitte unbedingt darauf achten, dass nur die vorgeschriebene Stärke und Menge gegeben und auch das empfohlene Mindestalter/-gewicht der Katze beachtet wird - was eigentlich für alle Medikamente gilt.


Abgesehen davon kann jede Art von Wurmkur ggf. auch unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen, wie vermehrtes Speicheln, Lethargie, Erbrechen, Durchfall, aber eben auch schockartige Reaktionen, oder im Falle von äußerlich aufgebrachten Mitteln Haarausfall, Juckreiz, usw. Auch das ein Argument dafür, Entwurmungsmittel nicht auf eigene Faust zu verabreichen, sondern immer erst nach Absprache mit dem Tierarzt.


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