liebe Kätzchen für liebe
Menschen
© Renate Wald, Ciara's Ragdolls
Unsere Ragdoll-Kinder im neuen Zuhause
Tommy und Anjali
 Ciara's Thomas Jefferson, seal-bicolour |
ängere Zeit war Tommy seinen Geschwistern in der Entwicklung hinterher. Man merkte ihm einfach an, dass er noch ein bisschen braucht, bis er die anderen in punkto Wachstum und ja, auch geistige Reife eingeholt hat. Deshalb dachte ich, er müsse einen speziellen Namen bekommen, etwas das durchaus "Durchsetzungskraft, Talent und Ansehen" widerspiegelt, gleichzeitig aber auch für ein zartes Katzenkind passt. So kam ich auf "Ciara's Thomas Jefferson", Rufname "Tommy". Thomas Jefferson gilt als großer und vielseitiger amerikanischer Staatsmann Ende des 18./Anfang des 19. Jhd. (Botschafter in Frankreich, Vizepräsident und 3. Präsident der Vereinigten Staaten, er wird als entscheidender Autor der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 erwähnt, sorgte für den Ankauf des gesamten französischen Kolonialbesitzes, der das Territorium der damaligen USA verdoppelte), gebildeter Humanist (gründete die Universität von Virginia), religiöser Freidenker und Naturwissenschaftler (u.a. hat er die ersten auch heute noch in dieser Form verwendeten Kleiderbügel und einen Vorläufer der Schreibmaschine/des Kopiergerätes erfunden...).
ffenbar hat es gewirkt :-), denn schon bald machte er einen ganz großen Entwicklungssprung. Trotzdem vermutete ich, dass er später auf einem ruhigeren Platz ganz ohne Kinder am besten aufgehoben wäre, und so habe ich ihn dann auch auf meiner Website zur Vermittlung vorgestellt. Aaaber - dann kam es doch ganz anders...
Tommy, 4 Monate, und Anjali, 6 Wochen:
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 Öhrchenverwöhnprogramm beendet... |
n der Zwischenzeit wurde bei uns zum ersten Mal ein Ragdoll-Einzelkind geboren. Davor hatte es mir immer ein wenig gegraust, haben es Einzelkätzchen doch oft weitaus schwerer als ein Wurf mit mehreren Geschwistern. Das geht schon mit der Geburt los, bei nur einem Baby kommt es überdurchschnittlich häufig zu einem Kaiserschnitt, vermutlich da der "Schub von hinten" abgeht. Außerdem fehlen mit den Geschwistern Kuschel-, Wärm- und Spielpartner in der Wurfkiste. Nicht selten sind auch die Katzenmamis mit einem Einzelkind unterfordert, beschäftigen sich lieber mit älteren Kätzchen und sind kaum bei ihrem Baby zu halten, so nach dem Motto: "Was, bloß eins? Das rentiert sich nicht, ist viel zu langweilig!!" Aber große Erleichterung - obwohl Erstgebärende, meisterte die Mutter die Geburt wunderbar. Und kaum war das Baby - ein blue-bicolour Katzenmädchen - auf der Welt, wurde es innigst gehegt und gepflegt. Die Milch floss in Strömen, mindestens 3 oder 4 Zitzen waren angesaugt und somit in jeder Lage zu erreichen ohne sich großartig anzustrengen, und bald war die Süße so angefuttert, dass sie kaum mehr laufen konnte... :-)
ährend unserer regelmäßigen Schmusestunden im Bett kuschelte sie sich gerne schnurrend in meine Armbeuge oder in die Hand und blieb dort stundenlang zufrieden liegen. Trotzdem war es mir sehr wichtig, dass die Kleine sobald wie möglich auch andere Katzen kennenlernt, um evtl. fehlende kätzische Sozialkontakte in der Wurfkiste zu kompensieren. Bereits ab der 4. Woche war sie verlässlich stubenrein, hievte sich sogar freiwillig mühsam in das Erwachsenenklo (während sich die Großen begeistert auf den Babytoiletten verewigten...), deshalb durfte sie ab diesem Zeitpunkt uneingeschränkt mit den anderen laufen. Und das klappte auch super! Von den erwachsenen Katzen und dem knapp 2 Monate älteren Wurf wurde sie ruckzuck akzeptiert. Mit Tommy verstand sie sich jedoch auf Anhieb besonders gut, der Beginn einer wunderbaren Freundschaft - oder man kann fast sagen, Liebe!

Anjali mit 4 Wochen bei ihrem ersten Ausflug - und hat mit Tommy gleich einen tollen Spielpartner gefunden!
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Tommy (links) und Anjali (rechts):
Wir teilen nur zu gerne Tisch... |
| ...und Bett miteinander |
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u dieser Zeit liefen einige Bollywood-Filme im Fernsehen, und ein Name hatte es mir besonders angetan: "Anjali" (allerdings spreche ich es ein bisschen anders aus als in den meisten Synchronisationen, nämlich 'Ann-schaalie'). Genauso sollte das bezaubernde Ragdoll-Mädchen heißen. Aber da ich einfach nicht ohne Doppelnamen auszukommen scheine :-), musste natürlich unbedingt noch etwas drangehängt werden. Und das einzige indische, das mir in Erinnerung geblieben ist, war der Gruß "Namaste". Eine Recherche im Internet ergab jedoch Erstaunliches - Anjali und Namaste gehören durchaus zusammen. Somit war der Name "Ciara's Anjali Namaste" vielleicht gar kein Zufall und sollte wohl so sein...
Im Internet gefunden, mit freundlicher Genehmigung von www.heiliges-indien.de:
"Namaste" ist die bekannteste und am häufigsten gebrauchte hinduistische Grußform. Bei der Aussprache dieses Grußes werden beide Handflächen in Herznähe zusammen gepresst und der Kopf wird leicht nach vorne gebeugt. Hinter dieser Gestik, die "Anjali Mudra" heißt, liegt eine große symbolische Bedeutung. Die beiden Hände sollen die positiven und negativen Kräfte darstellen, ähnlich dem Yin und Yang. Diese Dualität in zusammengebrachter Form hebt sich auf und verdeutlicht eine gewisse Ausgeglichenheit. Der gegenseitige Gruß ist ein Zeichen höchsten Respekts und hat die ungefähre Aussage: "Du und ich, wir sind eins. Ich grüße, ehre und verehre den Gott in dir." In Sanskrit bedeutet das Wort "Namaste": "Ich beuge mich vor dem Göttlichen in dir." Dieser Gruß verdeutlicht jedem Hindu zu jeder Zeit, dass das Göttliche überall und in jedem zugegen ist.
 Anjali, 6 Wochen alt, beim Spiel mit Florian. Ihre Mami (rechts) passt natürlich wie immer auf, dass ihr ja nichts passiert :-)
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ommys zukünftige Familie (mit Kind!) hatte sich zum Glück nicht von meinem Website-Text abschrecken lassen. Denn inzwischen fand Tommy Besuch toll, und auch hier saß er mitten im Trubel und spielte - so wie Anjali - begeistert mit. Besonders putzig: Die Interessenten erzählten mir am Telefon, dass ihr Sohn sich seit dem Kennenlern-Besuch hier bei uns selbst in einen "Kater" verwandelt hatte. Er "schnurrte" den ganzen Tag, und als es Zeit war, ins Bett zu gehen, ließ er sich nur mit Hilfe einer "Katzenangel" die Treppen rauf in sein Zimmer locken :-))
igentlich war nur eine Katze eingeplant, deshalb zog Tommy einige Zeit später alleine in sein neues Zuhause. Als ich ihn aus dem Kennel ließ, begann er gleich sein zukünftiges Reich zu erforschen und sich so richtig mit seinem neuen Herrchen Florian anzufreunden.
Tommy nach ca. 1/2 Stunde in seinem neuen Zuhause
ch habe mich unglaublich gefreut, als auch Anjali 4 Wochen später in dieses liebevolle Zuhause umziehen durfte. So im Nachhinein betrachtet wäre es wirklich traurig gewesen, die beiden auseinanderzureißen. Im ersten Moment stutzte Tommy ein wenig und lief Anjali 10 Minuten lang in einigem Abstand hinterher. Doch dann war alles so als wären sie nie voneinander getrennt gewesen. Zufrieden kuschelten die beiden miteinander, und als Anjali begann, ihrem Tommy die Öhrchen zu knabbern, wusste ich, nun ist alles paletti, kein Grund zur Sorge :-)


" ommy entwickelt sich prächtig und wird echt groß!!!
Flori ist total begeistert von ihm, sagt
Tommy wäre noch viel toller als er dachte.
Meist schlafen sie sogar zu zweit. Ich sage nur Ragdollmania bei Armbrusters.
Aber Anjali ist natürlich unvergessen..."
...und nach Anjalis Einzug:
" ie beiden vertragen sich bestens. Sie spielen Verstecken, erschrecken sich gegenseitig, jagen durchs Wohnzimmer
und liegen zusammen. Wobei Anjali eindeutig die aktivere ist - halt eine Frau!!!!
Sie hatten mit Ihrer Prognose vollkommen recht. Tommy und Anjali sind ein echtes Dream Team.
Im Nachhinein ist es für uns alle unvorstellbar nur einen von beiden zu haben. Tommy und Anjali sind unzertrennlich und ergänzen sich hervorragend. Es wird nur gekuschelt und gespielt. Flori will jetzt sogar in der Schule sein erstes Referat über seine Ragdolls machen. Tommy und Flori sind auch
absolut verliebt ineinander. Irgendwie weiß auch Tommy,
dass er Floris Kater ist."
 Tommy und Anjali dürfen tagsüber auch mit ins Büro und halten gerade ein gemütliches Nickerchen auf dem riesigen Schreibtisch... Da könnte man als arbeitender Mensch glatt neidisch werden :-) Foto: B. Armbruster |
 Vom Miteinander-Kuscheln können wir gar nicht genug kriegen... Foto: B. Armbruster |
Neville
 Ciara's Lord Neville, seal-bicolour, mit 10 Wochen |
eville ist zwar Tommys Wurfbruder, hat aber einen total anderen Charakter, den man vielleicht am treffendsten als "liebenswerten Clown" beschreiben könnte. Denn Neville hat schon mal Ideen, die für einen Ragdoll eher untypisch sind... Daran musste ich mich als Züchter auch erst mal gewöhnen, so ein Kätzchen hatte ich bis jetzt noch nie im Wurf gehabt! Aber trotzdem kamen mir diese Geschichten seeehr bekannt vor und erinnerten stark an seinen Papa, der einer Freundin von mir gehört.
 "Manche Leute behaupten ja, ich sei ein kleiner Scherzkeks, dabei bin ich soooo brav!" |
ls ich eines Tages unsere Wohnung nur unter Schwierigkeiten betreten konnte (Neville hatte sich von innen vor die Haustüre gelegt, dachte gar nicht daran aufzuspringen, man musste ihn schon vorsichtig mit der Tür vom Eingang wegschieben) und er dann auch noch kurz darauf die Gunst der Stunde nutzte und im Bad vor meinen Augen das Toilettenpapier abrollte (ich war gerade beim Haarewaschen und mit nassen Händen "handlungsunfähig"), bekam meine Freundin von mir einen "Beschwerdebrief", in dem ich ihr scherzhaft drohte, "Neville umzutauschen bzw. vor ihrem Haus auszusetzen, wenn diese je nachdem Lachkrampf- oder Herzkasperlauslösende Untaten nicht umgehend aufhörten"... Schließlich hatte Neville seinen Charakter eindeutig von seinem Papa geerbt!!! :-) Promt kam die Antwort zurück, "dass man eine Rücknahme bzw. einen Umtausch zum größten Bedauern ablehnen müsse, aber man solle doch bedenken, dass ich im Besitz eines Unikates sei. Für Rückfragen stünde man jederzeit zur Verfügung, mit freundlichen Grüßen, usw." Von nun an hatte Neville seinen Spitznamen weg: "Das Unikat"... :-)))
 Neville mit 5 Monaten |
rotzdem war Neville kein "Hansdampf in allen Gassen", auch wenn ihm ein bisschen Action ab und zu gerade recht kam. Interessanterweise hielt er sich bei Interessenten und anderen Besuchern stets auffallend zurück, aber das kannte ich ja schon von Lexi, die sich ihre neuen Besitzer damals auch selbst ausgesucht hatte. Ich war fest davon überzeugt, dass irgendwann jemand kommen würde, den auch Neville unwiderstehlich toll fand. Weitaus mehr Gedanken machte ich mir da eher, ob diese Leute dann auch Neville mit seinen "Einfällen" unwiderstehlich toll fänden...
ber wie das Sprichwort schon besagt: "Jedes Töpfchen findet sein Deckelchen" :-). Tatsächlich bekam ich eines Tages lieben Katzenbesuch speziell für ihn, und Neville war begeistert! Diese spontane Zuneigung beruhte zum Glück auf Gegenseitigkeit, und als mir versichert wurde, dass man Nevilles Charakter keineswegs als Problem sehe, ganz im Gegenteil - von den früheren Hauskatzen in der Familie sei man solche Streiche schon gewöhnt und fände es "ohne" direkt langweilig - war auch ich selig. Besondes praktisch war auch, dass ich diesmal für die Übergabe des Katzenkindes nur 10 Minuten fahren musste.
ch ja, Nevilles Name... Ursprünglich hatte ich vorgehabt, ihn nach dem berühmten Violinist, Musikdirektor und Dirigent "Sir Neville (Marriner)" zu benennen. Aber da es in letzter Zeit verstärkt Ragdolls mit "Sir-Namen" gab, mir aber trotzdem der Rufname Neville sehr zusagte, bin ich dann kurzfristig auf das allgemeinere "Lord Neville" umgeschwenkt. Genau so heißt z.B. eine Clematis-Art mit tiefblauen Blüten - was ja prima Nevilles Augenfarbe entspricht. Und unter diesem Namen sind auch verschiedene englische Staatsmänner bekannt, die vom späten Mittelalter bis in die Neuzeit die englische Geschichte entscheidend mitgeprägt haben - was wiederum gut zu Tommys "Staatsmann-Namen" passt.
 Neville (oben) beim Spielen mit seiner Tante Serafina |
brigens war Nevilles neue Familie von vornherein eher an einem Einzeltier interessiert, wäre aber ggf. auch gerne bereit gewesen, Nevilles seal-mitted Wurfbruder "mitzuadoptieren", den ich längere Zeit beobachtet und mich erst kurz zuvor entschieden hatte, auch für ihn ein tolles Zuhause zu finden, wenn ich die beiden nur zu zweit abgeben würde. Doch inzwischen weiß ich, dass die Aufnahme von zwei Katzengeschwistern zwar grundsätzlich eine prima Wahl ist, aber es auch innerhalb eines Wurfes verschiedene Vorlieben gibt. Und wenn ich es recht bedachte, waren sich Neville und sein Bruder nicht wirklich nah, deshalb entschied ich mich dann doch, die beiden getrennt voneinander zu platzieren. Vielleicht tat es Neville sogar ganz gut, wenn sich die Liebe und Aufmerksamkeit seiner Menschen nur um ihn drehte, anstatt sie mit weiteren Katzen teilen zu müssen.
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o machte ich mich also eines Abends auf den - recht verschneiten... - Weg. Aus dem Kennel befreit ("Hiiilfe, Entführung, Gefängnis!!!") drehte Neville zwei, drei Runden durch das Wohnzimmer, versteckte sich dann im hintersten Winkel der schwer zugänglichen Eckbank und ward nicht mehr gesehen, bis ich nach knapp 2 Stunden wieder den Heimweg antrat. Ich wollte ihn nicht auf Teufel komm raus aus seiner Fluchtburg rausholen und vertraute darauf, dass er sich schon vorwagen würde, sobald es im Haus ruhiger geworden war. Es war nur schade, dass ich mich nun nicht mehr richtig von ihm "verabschieden" konnte, und das sonst obligate Abschiedsfoto fiel so natürlich ebenfalls aus. Damit der Abschied nicht ganz so schwer wird, überreichte mir Nina, die 5-Jährige Tochter der Familie, ein selbst gemachtes, herziges "Dankeschön"- Bild mit vielen Katzenstickern und malte während meines Aufenthaltes noch einige tolle Bilder für mich zum Mitnehmen.
atsächlich kam noch am gleichen Abend die Entwarnung, das Eis sei bereits gebrochen. Sein neues Frauchen berichtete, sie hätte sich in aller Ruhe zu ihm hingesetzt und ihn gestreichelt, was sofort mit Schnurren und "Zurückschmusen" belohnt wurde. Einige Wochen später ein Update:
" ch wollte mich nur wieder einmal melden, da ich Ihnen sagen wollte, dass es Neville super gut geht und er einfach unser absoluter Traumkater ist. Er ist auf ganz liebe Weise an allem bei uns interessiert und sehr schmusig, wir sind wirklich sehr glücklich uns für ihn entschieden zu haben, er passt einfach wunderbar in unsere Familie! Mit meiner Tochter versteht er sich mehr als gut, sie ist ein richtiger Spielkamerad für ihn, morgens sitzt er schon vor ihrer Tür und will spielen und wenn Nina Besuch von anderen Kindern hat, ist er total in seinem Element und schmeisst sich mittenrein :)). Überhaupt bringt ihn absolut nix aus der Ruhe, er will immer und überall dabei sein, je enger es wird, um so wohler fühlt er sich. Bei meinem Mann im Keller ist er gleich nach den ersten Tagen gelandet und findet es toll, jeder Patient wird persönlich begrüßt und besonders gerne hat er weibliche Besucher mit großen Taschen, diese werden gleich durchsucht auf brauchbares Spielzeug!
agsüber spielt Neville viel und ist einem ansonsten immer auf den Fersen, er hat aber andererseits auch überhaupt kein Problem damit, mal ein paar Stunden ohne uns zu sein. Da ruht er sich dann ganz einfach aus um wenn wir zurückkommen richtig Gas geben zu können ;). Ja und wenn wir abends ins Bett gehen, legt er sich auch schlafen und zwar in der... und jetzt kommt's... Badewanne! :). Seine große Vorliebe für Wasser (er duscht sehr gerne!) ist eigentlich das einzig ungewöhnliche an ihm, ansonsten ist er völlig unkompliziert und super lieb, schmust sehr gerne und schnurrt ganz viel! Neville ist ein echter Menschenfreund, jeder Besucher wird begeistert Willkommen geheißen und alle sind hin und weg von ihm, er hat sogar zwei Freundinnen von mir, die normalerweise um jede Katze einen großen Bogen machen, überzeugt und zwar innerhalb von 5 Minuten :)"
nd aus einem späteren Bericht, Neville ist nun 9 Monate alt:
" eville geht es nach wie vor glänzend und ich denke ich kann Ihre Vermutung aus dem Neville-Bericht bestätigen... er ist sehr gut als Einzelkatze geeignet! Er liebt es einfach im Mittelpunkt zu stehen :)) Er hat übrigens jetzt auch rausgefunden, dass es sich in unserem Bett doch recht bequem schläft und "pendelt" jetzt des Nächtens immer zw. Badewanne und Bett! Oh und bevor ich es vergesse... er kurbelt den deutschlandweiten Verkauf von Ragdolls gewaltig an ;)... mehrere Patienten meines Mannes sind so von Neville begeistert, dass sie nun unbedingt auch so ein Tier möchten, zwei davon, einer aus Berlin (O-Ton: "Das ist die schönste und freundlichste Katze die ich je gesehen habe!") und einer aus Augsburg sind schon am sich umhören und informieren, gut, oder ;) Das liebe Unikat hat sie alle um den kl. Finger gewickelt und wird gerne von dem einen oder anderen zu Behandelnden als Heizkissen genutzt :) Ach und vielleicht sollte ich auch noch erzählen, dass mein "Eismannlieferant" so verliebt in Neville ist, dass er ihm bei seinen Besuchen jetzt immer ein kl. Leckerli mitbringt... wie Sie sehen, von der früheren "Zurückhaltung" ist aber auch garnix übrig geblieben :)
twas besonderes ist auch Nevilles Beziehung zu Nina... die übrigens vor Freude darüber, dass ihr Kunstwerk einen Platz in Ihrem Bericht gefunden hat, ganz aus dem Häuschen war :) Die beiden lieben sich heiß und innig und seitdem Nina rausgefunden hat, dass Neville vor lauter Entspannung fast einschläft, wenn sie ihm mit ihrer alten Spieluhr "Schlaf Kindlein schlaf" vorspielt, sitzen sie und er abends vor Ninas Schlafenszeit zusammen in ihrem Bett und hören Musik (man darf dann auch nur flüstern wenn man den Raum betritt... um Neville nicht zu stören!) :), das ist ein Anblick zum dahinschmelzen, unbeschreiblich! Wo Menschen sind, ist Neville nicht weit, auch beim Schreiben dieser E-mail leistet er mir, wie immer wenn ich am PC sitze Gesellschaft, eine seiner Vorderpfoten hängt dabei meist auf malerische Art und höchst gekonnt mitten in meinem Bildschirm ;)"
Unsere Ragdoll-Kinder im neuen Zuhause, Seite 4
   
   
Text, Fotos und Gestaltung von Renate Wald,
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