liebe Kätzchen für liebe
Menschen
FIFe-Weltausstellung Maastricht/Niederlande
(28./29. Oktober 2006)
Das Programm, Seite 3

ie Stiftung "Pantera" wurde Anfang der 90er Jahre von Arno van der Valk und Barbera Burgstra in den Niederlanden gegründet. Diese ehrenamtliche Organisation rettet in Europa geborene Raubkatzen und Reptilien, und wie der Name schon sagt, dabei vor allem Tiere der Gattung "Panthera" (dazu gehören Löwe, Tiger, Jaguar, Leopard/Panther und Schneeleopard), die sonst in Zoos, Zirkusse oder Privathaltungen aus Platzmangel getötet würden. Lt. den Infos auf der Pantera-Website kommt es durchaus vor, dass z.B. in Tierparks putzige Großkatzenbabys als Publikumsattraktion geboren und aufgezogen werden, aber nicht immer behalten oder weitervermittelt werden können, sobald sie älter werden - normalerweise ein Todesurteil für die ehemaligen Besuchermagneten...
(P.S. Genau 1 Tag, nachdem ich den Text zu dieser Seite geschrieben hatte, fand ich auf der Titelseite der Münchner tz vom 22.11.06 die folgende Nachricht: "Gift für Löwen - Obwohl es vom Äthiopischen Löwen weltweit nur noch etwa 1000 Tiere gibt, wird im Zoo von Addis Abeba seit zwei Jahren der Nachwuchs vergiftet - weil das Geld für Futter fehlt. Die toten Tiere gehen für 170 Dollar an Präparatoren" - schrecklich! Da scheint weltweit so einiges falsch zu laufen, was den Großkatzennachwuchs in Zoos angeht...)

ier setzt sich Pantera ein, nimmt die Tiere auf - es steht ein großes Gelände mit speziell auf die Bedürfnisse der Schützlinge abgestimmte Einrichtungen zur Verfügung, kümmert sich um ihr Wohlergehen und versucht, sie schließlich doch noch an ein geeignetes neues Zuhause abzugeben, damit wieder für neue Notfälle gesorgt werden kann. Pantera ermöglicht bzw. übernimmt zum Wohle der Tiere jedoch auch wissenschaftliche Erforschungen des Großkatzen - Verhaltens.
as alles kostet natürlich eine Menge Geld, die Organisation ist deshalb dringend auf Spenden und Patenschaften angewiesen (Besucher-Besichtigungstouren sind nur eingeschränkt möglich, um die Tiere möglichst wenig Stress auszusetzen). Maastricht war deshalb eine ideale Gelegenheit, Pantera einem großen Kreis Katzenfreunde vorzustellen und für die gute Sache zu werben. Trotzdem hatte ich irgendwie das Gefühl, dass der Pantera-Stand trotz seines besonders hübschen Aussehens ein bisschen übersehen wurde und nicht die volle Aufmerksamkeit bekam, die er eigentlich verdient hätte.
edenfalls ging es mir so, dass ich erst mal ein wenig achtlos an dem Stand vorbeigegangen war, mit dem Gedanken, aha, dort hat man sich wohl auf den Verkauf von Raubkatzenfiguren spezialisiert. Erst als am Sonntag vor der Best in Show auf der Bühne ein Spendenaufruf gestartet wurde, wurde mir Sinn und Zweck von Pantera klar (die Werbeseite im Ausstellungskatalog auf holländisch habe ich erst zuhause "gelesen"...). Evtl. hätte ein großer Plakataufsteller neben dem Stand mit Kurzinfos - auch in Englisch - für eine noch intensivere Aufmerksamkeit bzw. ein noch höheres Spendenaufkommen gesorgt.
er noch mehr über Pantera erfahren oder diese wichtige Organisation unterstützen möchte, findet auf www.pantera.nl weitere Informationen.
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ber es gab auf der Ausstellung noch eine Aktion, deren Erlös Pantera zugute kam - das "Pantera Tryptichon" |
ielleicht in etwa vergleichbar mit dem Prinzip von "Malen nach Zahlen" konnte man hier gegen einen kleinen Obolus eine gewisse Fläche der vorgedruckten Bildervorlagen ausmalen |
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arben und alles andere was dazu benötigt wurde, standen ausreichend zur Verfügung (die Vorlagen stammen übrigens von der offiziellen Showfotografin Renate Leijen, später noch mehr von ihr) |
in weiteres Highlight dieser Ausstellung war das Cat-Agility. Auf diesem Foto sind ausnahmsweise nur wenige Zuschauer zu sehen, denn meist war der Ring stark umlagert
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iese Art "Katzensport" wurde vor ein paar Jahren von einer Gruppe amerikanischer Ausstellungsrichter ins Leben gerufen. Tatsächlich finden mittlerweile echte Turniere statt, wo die teilnehmenden Katzen (und ihre Besitzer...) den Parcours in möglichst kurzer Zeit absolvieren sollen. Punkteabzug gibt's für ausgelassene oder nur unvollständig bewältigte Hindernisse
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uch auf dieser Ausstellung gab es Wettbewerbe. Doch schon einfache Übungsläufe so wie hier auf den Fotos zeigten, wieviel Spaß Mensch und Tier so ein Hindernispacours machen kann. Denn es klappt natürlich nur, wenn auch die Katze gerne und freiwillig mitmacht. Mit Zwang geht da gar nix. Um die Tiere an den Parcours zu gewöhnen, werden sie mit Federwedel oder ähnliches Spielzeug über die Hindernisse gelockt. Aber es soll sogar Katzen geben, die davon so begeistert sind, dass sie nach einiger Zeit den Parcours selbstständig und ohne äußeren Anreiz durchlaufen... Zu bestimmten Zeiten war auch Martin Gaus anwesend, um das Geschehen im Agility-Ring zu kommentieren
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ach dieser tollen Vorführung hatten sich das kleine Manxkätzchen und sein Frauchen eine Pause redlich verdient... :-) |
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