liebe Kätzchen für liebe Menschen

 


© Renate Wald, Ciara's Ragdolls


Katzen baden

 




 

Muss eine Katze überhaupt gebadet werden?


Den meisten Katzenbesitzern würde es wahrscheinlich nicht mal im Traum einfallen, ihren schnurrigen Liebling zu baden. Schließlich sind Katzen von Natur aus sehr reinliche Tiere, auf der anderen Seite - bis auf einige bemerkenswerte Ausnahmen - aber eher wasserscheu. Sicher haben Sie es auch schon einmal erlebt: Nur ein einziger Tropfen Wasser auf ihrem kostbaren Pelz, und die Katze flitzt empört davon!


Normalerweise muss eine Katze auch nicht gebadet werden, es sei denn, sie ist mit einer giftigen oder anderweitig gefährlichen Substanz in Berührung gekommen, hat sich aus irgendeinem Grund so verschmutzt, dass sie selbst nicht mehr mit der Reinigung fertig wird und einfaches Abwaschen nicht aussreicht, oder sie ist von lästigen Parasiten befallen. In einer solchen Situation bleibt einem oft nichts anderes übrig, als die Katze schnellstmöglichst zu baden (deshalb schadet es auch nichts, sein Katzenkind auch ohne Not wenigstens einmal zu baden, damit man im Ernstfall gerüstet ist, d.h. die Katze die Badeprozedur bereits kennt. Jungtiere sind Neuem gegenüber oft noch viel aufgeschlossener als erwachsene Katzen und merken sich auch für später, dass das ganze eigentlich gar nicht so schlimm war).


Leider sind nicht nur Freilauf-, sondern auch reine Wohnungskatzen potentielle Badekandidaten aus einem zwingenden Grund. So hatte ich mir z.B. vor vielen Jahren mit einem neuen Kätzchen Hautmilben eingeschleppt, die sich im Nu auf alle anderen tierischen Hausbewohner verbreiteten. Die einzige wirksame Lösung war ein zweimaliges Baden aller Katzen und des Hundes im Abstand von einer Woche. Der Hund war ja kein Problem, aber ich hatte noch nie zuvor eine meiner Katzen gebadet...


Im Geiste stellte ich mir schon vor, wie sie mich fauchend bei ihren Fluchtversuchen zerkratzen, aber zu meiner großen Erleichterung ließen dann doch alle die Baderei erstaunlich gelassen über sich ergehen. Bei dieser Gelegenheit stellte ich auch fest, wie wunderschön das Fell aller Katzen einige Zeit nach dem Baden aussah. Seither werden meine Katzen vor Ausstellungen gebadet :-) - wobei wir gleich beim nächsten Thema wären: Ausstellungskatzen!

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Ausstellungstiere - ein Thema für sich!


Ehrlich gesagt finde ich es erstaunlich, in welchem Zustand manche Katzen, speziell längerhaarige Rassen, auf Ausstellungen präsentiert werden. Hier wird einem wirklich manchmal der Eindruck vermittelt, der Besitzer hätte sein Tier direkt aus dem Garten geholt, ihm nur kurz den Sand und das Laub aus dem Fell geschüttelt, und das war's dann auch, was die "Ausstellungspräparation" angeht.


Scheinbar gibt es auch heute noch gelegentlich Ausstellungsrichter, die sich nicht daran stören, im Laufe eines Ausstellungstages durch diverse fettige, zottlige und vergilbte Katzenfelle fassen zu müssen. Anders ist es eigentlich nicht zu erklären, dass doch immer mal wieder auffallend ungepflegte Katzen zu höchsten Ausstellungsehren gelangen, was die Besitzer dieser Tiere in ihrer Ansicht, eine spezielle Ausstellungsvorbereitung wäre nicht nötig oder sogar schädlich, bestätigt. Ausstellungen sind jedoch Schönheitskonkurrenzen, und daher sollte es eigentlich Ehrensache sein, seine Katze so gepflegt wie möglich vorzustellen (wer Baden und Co. als "unnatürlich" empfindet, sollte seine Katze auch nicht für die nicht weniger "unnatürlichen" Ausstellungen melden). Bei einer Miss-Wahl hätte man mit fettigen Haaren, gammeligen Klamotten und ausgetretenen Latschen ja auch keine Chancen auf dem Laufsteg. Außerdem repräsentiert man auf Ausstellungen als Züchter auch seine eigene Zucht - oder wollten Sie bei jemandem kaufen, dessen mitgebrachte Katze so vernachlässigt aussieht??


Aus eigenener (positiver) Erfahrung kann ich bestätigen, dass der Pflegezustand bei gleichwertigen Katzen auf dem Richtertisch das Zünglein an der Waage sein kann. Wie oft haben schon wirklich tolle Katzen verloren, nur weil sie nicht optimal präsentiert wurden. Wirklich schade! Manchmal hört man von einem Aussteller, er habe seine Katze irgendwann mal gebadet, aber danach sah sie ganz genauso aus wie vorher, oder sogar noch schlimmer. Nun, dann wurde beim Baden sicher etwas falsch gemacht (z.B. wurde zu früh oder zu spät vor der Ausstellung gebadet, das Shampoo nicht gründlich genug ausgespült... oder es wurden ungeeignete Präparate benutzt).


Natürlich ist ein Ausstellungsbad auch bei längerhaarigen Rassen nicht immer zwingend nötig - so kann man z. B. Katzen mit hellerer Körperfarbe auch mit Puder oder ähnlichem so stylen, dass sie rein optisch einer gebadeten Katze entsprechen. Aber das Gefühl eines frischgewaschenen, duftigen Fells ist unvergleichlich und hat schon so manchen Richter überzeugt.


Je nach Rasse, Fellfarbe/-struktur, Haarlänge und "Zustand" (kastriert oder nicht kastriert, Jungtier) können die Pflegeanforderungen einer Katze ganz unterschiedlich sein. Wenn Sie sich für die optimale Ausstellungspflege Ihrer Katze interessieren, kann Ihnen sicherlich der Züchter Ihrer Katze weiterhelfen - oder sehen Sie sich einmal auf Ausstellungen um. Falls Ihnen auf einer Show ein ganz besonders gepflegtes Tier Ihrer Katzenrasse auffällt, fragen Sie doch mal den Besitzer, ob er einen Moment Zeit hat (auf Ausstellungen geht es manchmal recht turbulent zu. Speziell wenn die Katze zum Richten muss oder auf der Bühne präsentiert werden soll, hat der Aussteller wahrscheinlich gerade etwas anderes im Kopf, als angeregt über Katzenpflege zu plaudern) und Ihnen den einen oder anderen Pflegetipp verraten würde.


Außerdem ist es wichtig, eigene Erfahrungen zu sammeln. Was für andere Katzen ideal ist, muss auf die eigene nicht unbedingt genauso zutreffen. Probieren Sie ggf. verschiedene Pflegemittel und -methoden für Ihre Katze aus (aber bitte nicht kurz vor der eigentlichen Ausstellung, fehlgeschlagene Tests sind für Ihre Katze auf einer Show nicht besonders hilfreich), und notieren Sie sich, wann das Fell nach dem Bad am schönsten war. Manche Katzen sehen nach knapp einer Woche am besten aus, andere wiederum dürfen erst ein oder zwei Tage vor der Ausstellung gebadet werden, damit ein optimaler Effekt erzielt wird.

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Badetipps mit vielen Fotos





Ein ganz dickes Dankeschön an Lilo Durand, die mir schon öfters superklasse beim Fotografieren assistierte, und natürlich speziell an unser Fotomodell/"Badeopfer" Europa Champion Ciara's Brandon O'Connor, ein unkastrierter 2-Jähriger blue-colourpoint Ragdollkater!




Die Vorbereitung:


Vor dem Baden die Katze nochmals gründlich von oben bis unten durchkämmen, um möglichst viele lose Haare aus dem Fell zu entfernen. Evtl. vorhandene Fellknötchen unbedingt herauskämmen oder -schneiden, verfilzte Partien lösen sich im Wasser nämlich nicht auf, sondern werden höchstens noch größer.

 

Krallenschneiden - besonders wichtig bei einer Katze, die vorher noch nie gebadet wurde und Sie somit nicht wissen, wie sie reagieren wird (hier finden Sie eine Anleitung zum Krallenschneiden). Eine Katze mit gekürzten/stumpfen Krallen gibt Ihnen Sicherheit und richtet im Ernstfall nur wenig Schaden an. Außerdem ist in einigen Katzenvereinen eine Ausstellungsteilnahme der Katze sowieso nur mit geschnittenen Krallen erlaubt - was Sie dann bei dieser Gelegenheit bereits erledigt haben. Ich klippe meinen Katzen vor dem Baden die Krallen, seit sich eine meiner Fellträger ganz cool mit einer Kralle im Abfluss verhakte und ich schon befürchtete, ich müsste den Klempner holen. Glücklicherweise hatte die Katze aber nach einigen Schreckminuten meinerseits ein Einsehen und "enthakte" sich wieder...

 

Heizen Sie den Raum, in dem die Katze gebadet werden soll (z.B. Bad oder Küche) speziell in der kalten Jahreszeit vor, ansonsten alle Türen und Fenster schließen, keine Zugluft! Legen Sie genügend Handtücher zum späteren Abtrocken der Katze bereit (wenn möglich, auf dem Heizkörper anwärmen). Auch alles andere, das Sie für das Katzenbad noch benötigen werden - wie Shampoo, Bürste, Kamm, Föhn - sollte sich in greifbarer Nähe befinden.

 

Falls die Katze in der Badewanne gebadet werden soll, empfiehlt sich ein kleines, selbstgebautes "Podest", auf das die Katze während des Waschens gestellt werden kann - sehr Rücken schonend! Unser Podest besteht zuunterst aus einem Kunstoffkennel (Katzen - Tragekorb). Ein Handtuch zwischen Kennel und dem umgedrehten Unterteil eines Katzenklos gibt dem Aufbau Halt, ein zweites, oben darübergelegtes Handtuch verhindert, dass die Katze später beim Baden rutscht.

 

  

Besonders unkastrierte Katzen/Kater neigen verstärkt zu fettigen Fellpartien, speziell auf der Schwanzwurzel (der sog. "Fettschwanz"), hinter den Ohren, an den Innenschenkeln und unter den Achseln. Erfahrene Aussteller greifen hier gerne zu einer amerikanischen Waschpaste namens "Goop", die an diesen Stellen pur in das noch trockene Katzenfell eingerieben wird und dort ein wenig einwirken soll. Dieses Mittel ist für Katzen sehr gut verträglich und wird gelegentlich auf Katzenausstellungen verkauft oder kann über das Internet, z.B. bei Beautyful Cats, bestellt werden. Sollten Sie einmal nach Amerika kommen - Goop ist in den Autozubehör-Regalen von Wal Mart, Winn Dixie und K-Mart zu finden. Unsere Reinigungspasten hierzulande sind mit Vorsicht zu genießen, nicht selten enthalten sie Schmirgelstoffe oder andere Reinigungszusätze, die für die empfindliche Katzenhaut vollkommen ungeeignet oder sogar giftig sind.

 

 

Nun wird es ernst:


Bei badeunerfahrenen Katzen sollten Sie sicherheitshalber alles in unmittelbarer Umgebung entfernen, das von der Katze heruntergezogen oder umgeworfen werden könnte (besonders zerbrechliche Gegenstände oder Handtücher über der Wanne, wie auf diesem Bild). Wie Sie sehen, hat sich inzwischen auch Connors Frauchen etwas Luftigeres angezogen; die durch das Vorheizen/das Baden entstehende Raumtemperatur läßt einen nämlich über kurz oder lang ganz schön ins Schwitzen geraten. Falls Sie befürchten, dass Ihre Katze während des Badens einige Fluchtversuche unternehmen könnte, sollten Sie zum eigenen Schutz besser ein langärmeliges Oberteil wählen.


Um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, kann man im Hintergrund leise Radiomusik laufen lassen, evtl. bringt es auch etwas, einen mit dem "Badeopfer" befreundeten Katzenkumpel mit in den Raum zu nehmen. Sprechen Sie beruhigend und liebevoll mit Ihrer Katze. Eigene Ungeduld und Nervosität überträgt sich schnell auf das Tier, kein Wunder, wenn sich die Katze dann ängstigt! Testen Sie die Wassertemperatur auf der empfindlichen Innenseite Ihres Handgelenks (nicht zu heiß und nicht zu kalt!), bevor Sie beginnen, die Katze mit einem gemäßigten Strahl Wasser abzubrausen. Ggf. können Sie auch einen Eimer oder eine große Schüssel voll warmen Wassers vorbereiten und vorsichtig mit einem Becher Wasser daraus auf das Fell der Katze schöpfen, damit sie sich erst mal ohne großes Wassergeplätscher an die Nässe gewöhnt.


Wenn das Wasser anfangs abperlt und das Katzenfell überhaupt nicht richtig nass zu werden scheint, kann man dem Fell die Spannung nehmen, indem man etwas Shampoo zwischen den Händen verteilt, damit kurz über die gesamte Felloberfläche streicht und das ganze mit ein bisschen Wasser aufschäumt.

 

  

Überhaupt sollte man Shampoo möglichst niemals direkt ins Katzenfell geben, sondern immer erst zwischen den Händen verteilen, da es sonst sehr lange dauern kann, bis am Schluss wieder alles ohne Rückstände ausgespült ist. Bis auf den Kopf der Katze, der stets trocken bleiben sollte, den gesamten Körper einschäumen - d.h., auch Pfoten, Bauchunterseite, Achseln, Schenkelinnenseite, die Kehle und den Schwanz nicht vergessen.


Noch etwas zum "richtigen" Shampoo: Normalerweise sollte man davon ausgehen können, dass alle auf dem Markt erhältlichen speziellen Katzenshampoos auch für alle Katzen geeignet sind. Bei Inhaltsstoffen mit Teebaumöl wäre ich persönlich allerdings sehr vorsichtig. Zu einer Zeit waren Teebaumöl-Präparate als natürliches Ungeziefer-Repellant "in", bis man entdeckte, dass viele Katzen Teebaumöl schlecht vertragen, ja sich sogar daran vergiften können! Einige Katzenhalter haben sehr negative Erfahrungen mit Shampoos gemacht, die eigentlich auch nur für die Pflege von Menschenhaar gedacht sind. Eine auffallend grün- oder gelbstichige Verfärbung des Katzenfells war hier noch eine der harmloseren Nebenwirkungen. Man sollte immer daran denken, dass Katzen auf viele chemische Zusammensetzungen empfindlicher reagieren als wir Menschen.

 

Zum anschließenden Ausspülen des Schaums gründlich alle Stellen abbrausen. Shampoo-Rückstände lassen das Fell stumpf und strähnig aussehen, verursachen Juckreiz oder Schuppen. Ein Spruch besagt: Wenn man glaubt, man wäre mit dem Spülen fertig, die Katze *nochmals* einem Spülgang unterziehen.

 

Entscheidet man sich für einen zweiten Waschgang, einfach obige Beschreibung wiederholen. Bei der Anwendung einer speziellen Fellkur sollte die empfohlene Einwirkzeit eingehalten werden. Gerade bei längeren Wartezeiten ist unbedingt darauf zu achten, dass es der Katze dabei nicht kalt wird. Damit die Katze nicht auskühlt und die Kur gut einwirken kann, ggf. in der Zwischenzeit um den ganzen Katzenkörper (der Kopf bleibt immer frei!) eine Plastikfolie - z. B. einen aufgeschnittenen Beutel - legen, ein oder zwei Handtücher fest darüberwickeln, und die Katze am besten auf dem Schoß halten. Auf diese Weise bekommt man schnell mit, wenn die Katze zu frieren beginnt, außerdem kann man seinen Liebling bei dieser Gelegenheit gleich ein bisschen trösten, dass es ja bald geschafft ist und loben, wie brav er die ganze Zeit war.

 


 

Das Finale:


Nach dem Ausspülen des Katzenfells den Schwanz, die Pfoten und das Fell am Bauch behutsam "ausdrücken", so dass hier schon einmal das meiste Wasser abläuft.

 


  

Je sorgfältiger und intensiver man die Katze vortrocknet, desto schneller geht es später beim Föhnen. Also in punkto Verwendung der Handtücher ruhig großzügig sein und auch die Unterlage, auf der die Katze während des Föhnens sitzt oder steht, öfters wechseln. Die Feuchtigkeit mit dem Handtuch eher aus dem Fell drücken als rubbeln. Spezielle, extrem saugfähige Trockentücher - siehe die Katzenunterlage auf dem nächsten Bild - (wird im Fachhandel meist als Hundezubehör angeboten) sind zum Vortrocknen ganz besonders gut geeignet.

 

Während die meisten Katzen das eigentliche Baden relativ relaxed über sich ergehen lassen, graust es vielen geradezu vor dem Föhnen. "An der Luft trocknen lassen" würde ich selbst in der warmen Jahreszeit nicht empfehlen, da sich eine nasse Katze sehr leicht eine Erkältung einfangen kann. Deshalb hat es sich bewährt, eher sensible, ängstliche Katzen bereits einige Zeit vor dem geplanten Badetermin einem "Föhntraining" zu unterziehen, um sie an das Betriebsgeräusch (je leiser der Föhn arbeitet, desto besser!) und den warmen Luftstrom des Gerätes zu gewöhnen:


Lassen Sie die Katze mehrmals zusehen, wie Sie sich selbst die Haare föhnen. Schließen Sie dabei die Türe, damit Ihrer Katze gar nichts anderes übrig bleibt, als sich im selben Raum mit dem angeschalteten Föhn aufzuhalten. Bleibt sie eines Tages ohne Fluchtgedanken sitzen, können Sie sich ihr langsam mit dem Föhn nähern. Sprechen Sie beruhigend mit der Katze und streicheln Sie sie mit einer Hand, in der anderen Hand den Föhn. Zuckt sie nicht zurück, ist es schon fast geschafft. Beim nächsten Mal lässt sie sich vielleicht schon kurze Zeit vom Föhn am Rücken anblasen (anfangs auf kleinster Stufe und nie zu heiß, den Luftstrom bitte niemals direkt auf den Kopf oder ins Katzengesicht richten!). Noch ein-, zweimal üben, dann sollte das Föhnen eigentlich kein Problem mehr sein.

 

Das Fell während des Föhnens gelegentlich vorsichtig mit einer Bürste oder einem grobzinkigen Kamm auflockern/teilen, dies trägt erheblich zu einer verkürzten Trocknungszeit bei (Achtung: nasses Fell ziept sehr leicht!).

Kleiner Tipp am Rande: Falls Sie in der Nähe des Bade-/Föhnplatzes ein Katzenklo aufgestellt haben, sollten Sie dessen Eingang an die Wand drehen oder die Katzentoilette bis zum Ende der Badeprozedur ganz aus dem Raum verbannen. Schon so manch frischgebadete Katze kam nach einem ungewollten Klobesuch "frisch paniert" wieder zum Vorschein...

 

  

Etwas Puder - reines Talkum, z.B. Johnson's Babypuder, auf Katzenausstellungen, in Katzenboutiquen oder über's Internet, z.B. bei Beautyful Cats, erhältlich - in die Bauchunterseite längerhaariger Katzen eingerieben/eingekämmt unterstützt eine rasche Trocknung und gibt dem Katzenfell von Anfang an ein unnachahmlich flauschiges Aussehen (bei dunklen Tieren nur bedingt einsetzbar, da weißer Puder dunkles Fell schnell mit einer Art Grauschleier überzieht).

 

Ein letztes Durchkämmen, und es ist geschafft! Eine gewisse Restfeuchte im Fell ist durchaus akzeptabel (zu intensives Föhnen oder zu heiße Föhntemperaturen könnten die Katzenhaut austrocknen, was die Bildung von unerwünschten Schuppen fördert), deshalb sollte die Katze so lange in dem aufgeheizten Raum bleiben, bis das Fell nachgetrocknet ist und sich die Luft von selbst ein wenig abgekühlt hat. Die Katze wird sich vermutlich in der Zwischenzeit von oben bis unten putzen... und hat sicher nichts dagegen, wenn man ihr nach dem erfolgreich abgeschlossenen Bad ein oder zwei Belohnungs-Leckerli zusteckt :-). Außerdem sollte sie bis zum nächsten Tag keinen kühleren Temperaturen oder gar Zug ausgesetzt werden, d.h. kein Freiauslauf, Aufenthalt auf dem Balkon oder am geöffneten Fenster.


Leider kann ich Ihnen kein abschließendes Foto von Connor präsentieren, das ihn nun "aufgestylt" zeigen würde, denn ich musste unmittelbar nach dem Fototermin wieder nach Hause reisen. Aber das Ausstellungsbad hatte sicher seinen Sinn, denn ich kann mit großer Freude berichten, dass die Katzenschau eine Woche später mehr als erfreulich verlief :-).



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Text, Fotos und Gestaltung von Renate Wald, außer anders angegeben. Illustrationen von Lallas Countrystyle und R. Wald, sowie C.ountry Patch Collections. Alle Ragdoll-Illustrationen, Texte, usw. wurden jeweils in stunden-, teilweise tagelanger Arbeit speziell für diese Website gefertigt, andere Illustrationen z.T. käuflich erworben; die Veröffentlichungsrechte der Fotos liegen bei den jeweiligen Fotografen. Bitte haben Sie deshalb Verständnis, dass es nicht gestattet ist, Bilder oder andere Elemente dieser Website ohne ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung herunterzuladen und auf anderen Websites, in Chatrooms, Diskussionsforen oder ähnlichem zu verwenden/zu verbreiten. Disclaimer