liebe Kätzchen für liebe Menschen

 


© Renate Wald, Ciara's Ragdolls


Katzenzubehör:
- Rund um den Futterplatz (Futternäpfe, Wassernäpfe, Futterautomaten, Wasserspender, Wasseraufbereitung mit Edelsteinen, Vorratsdosen, etc.)

 


 

 

Allgemeine Infos über Futternäpfe und Wasserschüsseln


Unser Baby-Wasserschüsselchen...
Wasserschüssel und Futternapf sollten standfest und gut zu reinigen sein, eine runde Form bietet sich daher geradezu an, da sich in Ecken zu leicht Essensreste und andere Rückstände festsetzen könnten. Glas, Porzellan, lasierte Keramik, Emaille oder Edelstahl ist als Material bestens geeignet. Ausgemusterte Stücke aus dem heimischen Küchenschrank können problemlos zum Katzengeschirr umfunktioniert werden, vorausgesetzt es handelt sich um "Lebensmittelqualität", d.h. ungiftige Farben und Lasuren. Speziell bei handgetöpferten und -bemalten Keramik-Schüsseln ist hier Vorsicht geboten, seien sie auch noch so hübsch anzusehen, wenn nicht genau bekannt ist, welche Grundsubstanzen verwendet wurde. Die Lasur muss unbedingt feuchtigkeitsundurchlässig sein. Auf porösem, stets feuchtem Untergrund setzen sich schnell Schmutz und Bakterien fest, die die Gesundheit der Katze ernsthaft gefährden können (speziell bei "Wasserplanschern" ist auch auf eine 100%ig versiegelte Trinknapf-Unterseite zu achten!). Kunststoff verkratzt mit der Zeit und ist dann ebenfalls ein idealer Nährboden für Krankheitserreger. Abgesehen davon fördert die ständige Benutzung vom Kunststoffnäpfen bei manchen Katzen die Entwicklung einer sog. "Kinnakne" (schwarze, mitesserähnliche Stellen am Kinn bis hin zu großflächigen Entzündungen).


So eine große Trockenfutter-Schüssel zur Selbstbedienung ist auch für eine ganze Katzenfamilie ausreichend, ohne dass man ständig nachfüllen muss. Die abwaschbare Unterlage sorgt dafür, dass der Boden sauber bleibt

Interessanterweise trinken Katzen je mehr, desto weiter der Wassernapf von der Futterstelle entfernt platziert ist. Die häufig im Fachhandel erhältlichen Sets - 2 Schälchen (eines für Futter und das andere für Wasser), die direkt nebeneinander entweder auf einer Kunststoffunterlage stehen oder auf einem kleinen Gestell angebracht werden - finde ich daher weniger geeignet. Auch lassen Katzen während des Fressens immer wieder mal ein Bröckchen Futter fallen, was dann nicht selten im nahen Wassernapf landet. Insbesondere in der warmen Jahreszeit verdirbt verschmutztes Wasser jedoch sehr schnell. Doppelschalen würde ich daher allenfalls für Feucht- und Trockenfutter benutzen, anstatt darin Wasser neben dem Futter anzubieten.


Auf flachen Tellern können mehrere Katzenkinder gleichzeitig gefüttert werden, obwohl dabei schon mal versehentlich etwas auf den Boden rutschen kann

Katzen ist es eher unangenehm, wenn ihre Schnurrhaare ständig irgendwo "anstoßen", oder wenn sie ihren Kopf zu tief in den Napf stecken müssen (deshalb bleibt in großen Schalen auch öfters mal eine "Anstandsportion" Futter als Bodensatz zurück, das trotz offensichtlichem Hunger von der Katze nicht mehr aufgefressen wird). Schüsselchen mit relativ engem Öffnungsdurchmesser und sehr hohem Rand sind daher nicht besonders beliebt, manche Katzen behelfen sich, indem sie mit der Pfote Futterbröckchen herausangeln und neben dem Napf auf dem Boden verzehren. Auf der anderen Seite sollte das Fressgeschirr aber auch nicht zu flach sein, sonst ist die Gefahr groß, dass das Futter während des Fressens über den Rand hinaus und über den ganzen Boden geschoben wird. Bei einer gewissen Randhöhe kann die Katze gegen den Widerstand Futterbrocken leichter aufnehmen.

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Näpfe mit Gummistopper


Gummiring entfernt - endlich schmeckt's!

Einige Napfmodelle sind an der Unterseite mit einem rutschfesten Gummistopper ausgestattet. Es mag hier durchaus unterschiedliche Gummizusammensetzungen geben, allerdings roch der Gummirand eines Edelstahl-Napfes, der mir von einem bekannten Hersteller für Katzenzubehör für eine Fotoserie überlassen wurde, von Anfang an so penetrant, bis ich ihn schließlich genervt im Müll entsorgte. Vielleicht hilft ja eine Schnupperprobe beim Einkauf. Meine Katzen haben den Napf jedenfalls erst eines Blickes gewürdigt, als der Gummistopper entfernt war. In einem Bewertungs-Forum riet jemand, den Gummi ab und zu unters Wasser zu halten, was den Geruch verhindern würde. Ein anderer Benutzer berichtete, dass der Gummi beim Abtrocknen mit dem Trockentuch abgefärbt hatte und sich diese Flecken nicht mehr entfernen ließen... Da dieser Edelstahlnapf nur wenig Eigengewicht hat und deshalb von entschlossenen Katzen auf glattem Boden wie Fliesen oder ähnliches trotz Gummistopper problemlos herumgeschoben werden kann, denke ich, dass der Gummiring ggf. von Haus aus entbehrlich ist, was auch das tägliche Saubermachen erleichtern würde (zur gründlichen Reinigung des Napfes muss der Ring sowieso vorher abgenommen werden).

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Manuelle Futterspender und Wasserspender


Ein standfestes Modell (Tupperware): die Unterschale rastet auf dem leicht zu reinigenden Tablett ein, und auch der Vorratsbehälter ist von der Größe her so angepasst, dass dieser Futterspender nicht einfach umkippen kann

Bei manuellen Wasser- oder Futterspendern läuft aus dem turmartigen, abnehmbaren und meist durchsichtigen Vorratsbehälter (zur leichteren Kontrolle, wann nachgefüllt werden muss) nur soviel Wasser /bzw. fällt soviel Trockenfutter nach, wie gerade unten aus dem Napf entnommen wurde. Ist der Vorratsbehälter fast leer, kommt es allerdings auch mal vor, dass die automatische Auffüllung gehemmt ist. Zudem mussten einige Katzenbesitzer feststellen, dass das ganze nicht unbedingt standfest ist und von der Katze umgeworfen werden kann, wobei der Vorratsbehälter oft gleich mitabgelöst wird (= ein Futterberg oder Wassersee am Boden...).


Es soll auch Wasserspender mit einer nur wenige Zentimeter breiten Trinköffnung geben, dessen Vorratsbehälter fest verschweißt und damit nicht abnehmbar ist - unbedingt Hände weg davon! Abgesehen davon, dass hier das Auffüllen sehr umständlich wäre, bilden sich in kürzester Zeit schleimige - und vor allem giftige - Pilze und Algen, wenn der Behälter nicht regelmäßig gründlich ausgeleert und ausgeschrubbt werden kann. Weitaus appetitlicher und hygienischer erscheint da die Vorrichtung, in der man jegliche handelsübliche Flasche mit dem Hals nach unten einhängen kann, vorausgesetzt man verwendet jedes Mal eine gekaufte, frisch aufgemachte Wasserflasche (z.B. ideal, falls das hauseigene Leitungswasser als Trinkwasser weniger empfehlenswert sein sollte).


Wasser- oder Futterspender sehen zwar ganz flott und irgendwie "professionell" aus, aber ob ihr Nutzen wirklich so groß ist - den man nicht vielleicht auch durch die simple Aufstellung von entsprechend großen Schüsseln für Wasser und Futter ausgleichen könnte? Bis das eingefüllte Futter und Wasser verbraucht wäre, dauert es sicher eine ganze Weile, so lange könnte man sein Tier sowieso nicht alleine lassen. Was das Futter angeht, ist die Vorratshaltung in einer durchsichtigen Box vermutlich eine 50:50 Situation. Einerseits trocknet/"raucht" es nicht so schnell aus, andererseits kann die Qualität des Futters durch die Einwirkung von Licht beeinträchtigt werden.


Natürlich gab es auch Versuche, Futterspender für Nassfutter zu entwickeln. Nassfutter verdirbt recht schnell, wenn es nicht gleich verbraucht wird, da bietet eine Abdeckung zumindest einen gewissen Schutz, auch vor Fliegen und anderen lästigen "Mitessern". Mitte der 1980er Jahre, mein erstes Ragdollkätzchen und allererste Katze überhaupt, war gerade eingezogen, wollte ich es natürlich besonders gut machen. Daher leistete ich mir für teures Geld auch so ein cooles Teil in schickem Design. Das Prinzip war ganz einfach: trat die Katze auf eine Art Plattform vor den eigentlichen Näpfen = 2 kleine Plastikschüsselchen, dann ging - oder sollte es zumindest - durch diese mechanische Einwirkung gleichzeitig die durchsichtige Abdeckung nach oben. Aber das klappte auch nur, wenn die Katze schwer genug war und sich genau vorne vor den Näpfen platziert hatte. Sobald die Plattform verlassen wurde, knallte die Abdeckung wieder runter - vorausgesetzt sie hatte sich überhaupt richtig geöffnet. So einen Schwachsinn konnte man nicht mal mit gutem Gewissen weiterverschenken. Zurückgeben ging auch nicht mehr, daher landete das gute Stück nach nur ein paar Tagen in der Mülltonne. Wieder etwas fürs Leben gelernt...


Aber der Erfindergeist ruht ja nie, so kamen bald rundum verbesserte elektrische Nachfolger dieses Steinzeitmodells eines Nassfutterautomaten auf den Markt. Mehr davon im nächsten Absatz:

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Futterautomat


Batteriebetriebene und per Zeitschaltuhr, oder heute auch digital programmierbare Futterautomaten sind für Katzenbesitzer sehr praktisch, die nicht immer pünktlich zu Hause sein können, deren schnurrige Fellträger auch am Wochenende unbarmherzig auf ihr gewohntes Frühstück um 6 Uhr morgens bestehen :-), oder aus Alters- oder Krankheitsgründen öfters gefüttert werden müssen, als man es ihnen sonst ermöglichen könnte. Kühlakkus oder sonstige Kühleinrichtungen halten das Nassfutter frisch. Bei einigen Modellen kann man sogar eine kurze Nachricht aufsprechen, die abgespielt wird, sobald der Automat das Futter anbietet - sozusagen ein Futterlockruf durch Frauchen oder Herrchen trotz Abwesenheit.


Es lohnt sich, die verschiedenen Produkte miteinander zu vergleichen, da scheint es doch so einige Qualitätsunterschiede und unterschiedliche Ausführungen zu geben. Trotzdem hat sich schon viel getan, denn die allerersten Geräte auf dem Markt waren noch sehr einfach gestrickt, mit recht unflexibler oder ungenauer Zeitprogrammierung. Es gibt zwar immer noch Futterautomaten mit nur 1 oder 2 Klappen, die sich entweder gleichzeitig oder zu unterschiedlichen Zeiten öffnen. Die meisten Modelle bieten jedoch mehrere Kammern, die jeweils zur programmierten Uhrzeit zum Ausgabefach weitertransportiert werden.


Liest man die verschiedenen Bewertungen, so haben einige aktuelle Modelle allerdings noch immer mit den Problemen der Geräte der ersten Generation zu kämpfen: So manch clevere Katze hat es schon locker geschafft, ihren Automaten aufzubrechen und das eingelegte Futter auf einen Haps aufzufressen. Leichte Modelle werden von den Katzen bei ihren Aufbruchsversuchen oft im gesamten Raum herumgeschoben. Auch auf die Programmierung kann man sich nicht immer verlassen, oder die Klappen weigern sich vehement, aufzugehen. Zur Sicherheit ist eine automatische Fütterung ohne Aufsicht also allenfalls für eine kurzfristige Abwesenheit ratsam. Außerdem sollte man unbedingt vorher testen, wie die Kühlung bei den verschiedenen Zimmertemperaturen besonders in heißen Sommermonaten arbeitet, damit das Futter der Katze nicht zu kalt oder gar schon verdorben serviert wird (um die Haltbarkeit des Futters bei weiter auseinanderliegenden Fütterungen zu verlängern, haben sich einige Katzenbesitzer damit beholfen, die 3. oder 4. Mahlzeit im gefrorenen Zustand einzufüllen).


Ein zwar ziemlich teures, aber von der Beschreibung her recht vielversprechendes Gerät scheint der Catsomat zu sein. Angeblich von Katzen nicht zu knacken, so standfest, dass es nicht herumgeschoben werden kann, flexible und genaue Programmierung, die Kühlung so konzipiert wie bei einem Kühlschrank, und - was mir am besten gefällt - 15 Minuten vor Ausgabe des Futters wird die jeweilige Portion leicht angewärmt, damit sich die Katze den Magen nicht verdirbt. Auch die Stromversorgung ist gesichert - Anschluss an das Stromnetz (dafür ist allerdings eine Steckdose in der Nähe nötig - und bei unbelehrbaren Kabelmördern ein entsprechender Knabberschutz...), bei Stromausfällen springt das zusätzliche Akku ein.


Erstaunt habe ich festgestellt, dass es jetzt auch eine digitale Version der ehemals nur manuell erhältlichen Trockenfutterspender (s. deren Beschreibung im vorhergehenden Punkt) gibt, die sich optisch nicht viel vom Ursprungsmodell entfernt haben. Wahlweise lässt sich pro Tag eine Gesamtmenge programmieren, die auf einmal freigegeben wird, oder mehrere, z.B. bis zu 4 kleinere Mahlzeiten. Ideal für Katzen, die sich ohne strenge Futterrationierung gnadenlos überfressen würden oder z.B. Diabetikerkatzen, die mehrfach über den Tag verteilt kleine Futtermengen benötigen. Aber auch da besteht je nach Modell offenbar noch Verbesserungsbedarf. Katzenbesitzer monieren, dass die Ausgabemenge des Futters nicht flexibel genug sei (die Großmahlzeit kann zu viel für ein oder zwei Katzen sein, die ausgegebene Menge pro einzelne Mahlzeit dagegen zu wenig). Außerdem scheinen auch hier Funktionsstörungen möglich zu sein, sobald ein Futterbröckchen den Mechanismus blockiert.


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Trinkbrunnen - Katzentränke


Die Katzen-Geschmäcker sind recht verschieden - während die einen etwas abgestandenes Wasser bevorzugen, kann es für andere nicht frisch genug sein!


Manche Katzen trinken am liebsten fließendes Wasser aus der Leitung. Natürlich kann man den Wasserhahn nicht den ganzen Tag laufen lassen, als Alternative bietet sich eine elektrisch betriebenen Katzen-/Hundetränke an. Katzen sollen durch diese Art von Wasserspendern ganz allgemein zu einer verstärkten Wasseraufnahme angeregt werden, was dazu beitragen kann, Nierenerkrankungen zu verhindern. Solche Tränken scheinen tatsächlich von den meisten Katzen begeistert angenommen zu werden, aber es wurde auch von Tieren berichtet, die eine Benutzung kategorisch ablehnten.


Elektrisch betriebener Trinkbrunnen

Eine eingebaute Pumpe sorgt dafür, dass das Wasser über einen innenliegenden Kohlefilter gefiltert immer in Bewegung bleibt, und stets leicht gekühlt und mit Sauerstoff angereichert im Trinkbehälter zur Verfügung steht. Trotzdem reicht "nur Wasser nachfüllen" nicht aus, da der Trinkbrunnen doch in bestimmten Abständen gründlich gesäubert werden muss. Der Erfahrungsbericht eines Ragdollbesitzers: "Es wird zwar immer frisches Wasser nachgefüllt, aber es bleibt auch stets ein Rest altes Wasser drin. Nach zwei bis drei Tagen wird der gesamte Behälter glitschig (wobei sich bestimmt einige Keime im Wasser bilden) und muss mit etwas Spüli gereinigt werden. Der Brunnen wurde zum Trinken gerne angenommen, aber auch zum Auseinanderbauen. Denn unsere Katze hat herausbekommen, wenn man mit kühlem Kopf an die Sache herangeht, lässt sich der Deckel ganz leicht abnehmen. Dann kann man den Filter wunderbar mit der Schnauze herausziehen und alles wird rundherum herrlich nass. Sie liebt nämlich das Wasserspiel. Abhilfe: ein Tesastreifen rechts und links. Mir wäre eine tägliche Reinigung von normalen Näpfen eigentlich lieber, aber es wird hier eindeutig mehr getrunken". Ein anderer Katzenbesitzer berichtete, dass er das komplette Gerät, incl. Filter nach ca. 1 Woche reinigt, um die Katzenhaare zu entfernen, die während des Betriebs in die Pumpe geraten, aber die Reinigung recht einfach sei und seine Katzen inzwischen gar nicht mehr aus den üblichen Näpfen mit "stillem Wasser" trinken wollten. Manche geben das Kunststoffgehäuse (natürlich ohne Pumpe) in den Geschirrspüler, wo sich auch eventuelle Kalkablagerungen lösen sollen. Der Filter muss je nach Benutzung ca. alle 2 Monate gewechselt werden.


Bevor Sie sich für eines der angebotenen Modelle entscheiden, sollten Sie sich überlegen, wo Sie es aufstellen möchten und sich beim Anbieter ausführlich über die Funktionsweise des Gerätes informieren. Da solche Haustiertränken über das normale Stromnetz betrieben werden, brauchen Sie eine Steckdose in der Nähe. Wenn Ihre Katze gerne mal an Stromkabeln knabbert (besonders Jungtiere sind hier gefährdet!), muss die Kabelschnur entsprechend verlegt bzw. geschützt werden. Das Betriebsgeräusch und die mögliche Höchstmenge des eingefüllten Wasservorrates können ganz unterschiedlich sein. Vor allem wenn Sie mehr als eine Katze besitzen, sollten Sie sich unbedingt erkundigen, wie lange in Ihrer Situation etwa der Wasservorrat reichen wird, ohne dass nachgefüllt werden muss, und was passiert, sollten die Pumpe und der Filter doch mal trockenlaufen (etwa wenn eine Katze durch Herumplantschen die eingefüllte Wassermenge vorzeitig verringert, oder bei erhöhtem Wasserbedarf bzw. zusätzlicher Wasserverdunstung an sehr heißen Tagen).


Einige Katzenbesitzer haben eine externe Zeitschaltuhr vorgeschaltet. So läuft der Trinkbrunnen nicht Tag und Nacht, sondern nur zu bestimmten Zeiten, z.B. jede Stunde für 15 Minuten, oder ist auch mal für mehrere Stunden hintereinander inaktiv. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Wassernapf, der normalerweise täglich 1 - 2 x gründlich ausgewaschen wird, scheint bei vielen Katzentränken jedoch zumindest ein Teil Wasser mehrere Tage lang im Kreislauf zu bleiben. Ich selbst habe mit solch einem Gerät zwar keine Erfahrung, aber ich könnte mir vorstellen, dass der elektrische Wasserspender nicht allzulange am Stück ausgeschaltet bleiben sollte, wenn überhaupt. In stehendem Wasser können sich Bakterien rasant vermehren, mit denen ein Filter vielleicht irgendwann nicht mehr fertig wird oder sich dabei selbst zu einem Bakterienherd wandelt, speziell wenn er zwischendurch einmal ausgetrocknet war.


Alles in allem gesehen würde ich insbesondere frischgebackenen Katzenbesitzern empfehlen, erst einmal auf normale Wasser- und Futternäpfe zurückzugreifen und dann in Ruhe zu überlegen, ob ein automatischer Futter- und/oder Wasserspender für die eigene(n) Katze(n) wirklich notwendig ist.

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Wasseraufbereitung / Trinkwasser mit Edelsteinen


"Edelstein-Trinkwasser" war mir völlig unbekannt, bis ich unseren Maurizio in sein neues Zuhause brachte. Auf dem Tisch stand eine große Karaffe mit Wasser und diversen Steinen, das eigentlich als Trinkwasser für den Menschen gedacht war. Aber Maurizio fand's ebenfalls prima und es dauerte nicht lange, bis er sich selbst bediente.


Sein Frauchen schrieb mir später folgendes dazu: "Maurizio trinkt wie er will. Mal aus dem Brunnen, meistens jedoch aus seiner hohen Glaskaraffe (wir haben ihm die gleiche die wir benutzen nachgekauft, weil er immer aus unseren trinken wollte)und die steht nun im Wohnzimmer auf dem Boden - natürlich auch mit Steinen gefüllt. Da wir in München ja gutes Wasser haben, nehme ich das Wasser aus dem Kran und alle 2-3 Tage wird alles frisch gemacht. Ein bißchen aufwendig, aber es lohnt sich. Ich benutze Bergkristalle, Rosenquarz und Amethyst zu etwa gleichen Teilen, einfach mit Wasser auffüllen. Die Kraft der Steine wirkt sich sehr positiv auf das Wasser und somit auf Mensch und Tier aus. Ich mache Tee und Kaffee damit und koche auch nur mit dem energetisierten Wasser. Gerne können Sie den Tipp weitergeben. Zumal ich gelesen habe, dass Katzen es lieben aus natürlichen Quellen oder ähnlichem zu trinken, weil es in der Natur auch so ist. Maurizio jedenfalls rührt kein anderes Wasser an. Sensitive Wesen halt... diese Ragdolls. Eine gute Adresse für Edelsteinmischungen und vieles Interessante mehr über Wasser findet man unter www.kristallsalz.de. Eine sehr solide Adresse, dieses Landkaufhaus Mayer."


Zimmerbrunnen mit Edelsteinen

Und auch von einer ehemaligen Ragdollzüchterin erhielt ich viele wertvolle Infos zu diesem Thema, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Nochmals ein herzliches Dankeschön an Frau Read:


"Die Wasseraufbereitung mit Edelsteinen dient dazu, die Wasserqualität wieder auf Quellwasserniveau zu bringen. Bevorzugt werden hierfür Steine wie Bergkristall, Rosenquarz und Amethyst eingesetzt. Das Wasser sollte in einer Karaffe die mit den Steinen gefüllt ist einige Stunden stehen bevor das Wasser verwendet wird. Es ist für Mensch und Tier genau so zu empfehlen wie für unsere Zimmer-, Balkon und Gartenpflanzen. Gerade auch bei selber gezogenen Gewürz- und Heilkräutern bietet sich die Verwendung von aufbereitetem Wasser an. Generell ist darauf zu achten, dass man nur Steine von hoher Qualität verwendet, vorzugsweise mit einem Herkunftszertifikat. Grundsätzlich dürfen keine sogenannten Handschmeichler oder anderweitig poliert und geschliffene Steine eingesetzt werden. Da diese überwiegend mit chemischen Zusätzen behandelt wurden, die bei der Wasseraufbereitung in das Wasser übergehen würden.


Zimmerbrunnen mit Quelledelsteinen in einer mit Bruchsteinen gefüllten Glasschale verbessern das Raumklima erheblich, dies ist während der kalten Jahreszeit ebenso wertvoll, wie auch im Sommer bei extrem hohen Temperaturen. Als Quellstein ist durchaus auch ein Orangencalcit sehr interessant, der sich gerade bei Katzen sehr bewährt hat. Aber auch hier haben wir festgestellt, dass die Katzen immer die für sich gerade richtigen Steinen bzw. Brunnen aussuchen, da wir den Katzen Rosenquarz, Bergkristall und Orangencalcit als Zimmerbrunnen zur Verfügung stellen (die bisher verwendeten Schalen - siehe obiges Foto - sind nicht wirklich ideal - zum Einen wegen der Form, der Boden ist zu klein und zum Anderen ist das Material zu porös, so dass bei unserem harten Wasser sehr viel manuelle Reinigung notwendig wird).


Nach vielen erprobten Varianten halte ich dickwandige, standfeste Glasgefäße für ideal (wie z.B. ein niedriges Aquarium oder ähnliches), da sie sich leichter reinigen lassen. Ich verwende bis auf ein zu 99,9% biologisch abbaubares Reinigungsmittel keine weiteren Reiniger (auch keinen Essig), da es ausreichend ist wenn man die Brunnen 2 x wöchentlich und fließendem lauwarmen Wasser reinigt. Die verwendeten Pumpen sind relativ unempfindlich, d.h. es ist nur ein kleines Sieb einmal durchzuwaschen (Empfehlung 3 x wöchentlich). Also insgesamt ist der Aufwand relativ gering. Wir haben von einigen unserer Adoptivfamilien schon die Rückmeldung erhalten, dass bereits in der Familie lebende Katzen viel mehr trinken würden, seit ein Edelsteinbrunnen im Haus ist."

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Vorratsbehälter und anderes Nützliches



Verschiedene Vorratsbehälter für Trockenfutter

Damit Trockenfutter auch nach Öffnung der Original-Verpackung lange frisch bleibt und um es sicher vor evtl. Schädlingsbefall (Lebensmittelmotten, etc.) zu schützen, hat sich die Lagerung in speziellen Vorratsbehältern bewährt. Große Futtersäcke sind z.B. in stabilen, unverwüstlichen Kunststofftonnen mit verschließbarem Deckel bestens aufgehoben (die abgebildete rote Tonne fasst einen 15 kg-Sack oder mit etwas Tricksen zwei 9 kg-Säcke Futter). Für kleinere Mengen Trockenfutter bis ca. 3 kg sind spezielle Metalldosen ideal, die manchmal auf Katzenausstellungen (Verkaufsstände der Futterhersteller) oder als Sonderaktion im Zoofachhandel verkauft werden. Aber natürlich muss es auch hier nicht immer etwas extra Gekauftes sein - mehr oder weniger hübsch dekorierte Vorratsdosen, die eigentlich für die Aufbewahrung von Gebäck, Tee oder ähnliches gedacht sind, eigenen sich genauso gut, wenn sie sich problemlos säubern lassen und fest verschließbar sind. Achtung: Metalldosen nach dem Auswaschen immer besonders gut abtrocknen, da sie sonst rosten können.


Nützliche Helfer in der "Katzenküche". Anstatt des "Designerlöffels" tut es allerdings auch ein normales Besteck (mit einer Gabel kommt man selbst in die engsten Dosenrillen)

Oft reicht ein Dosenfutter-Inhalt gleich für mehrere Mahlzeiten. Nassfutter sollte jedoch besser nicht längere Zeit in der geöffneten Dose aufbewahrt werden, da das Metall nach dem Öffnen durch den Kontakt mit Sauerstoff oxidieren kann. Hier ist das Umfüllen in eine kühlschranktaugliche Frischhaltebox sinnvoll. Aber ich denke, es spricht nichts gegen einen kurzfristigen Verbleib in der offenen Metalldose, spezielle Kunststoffdeckel schützen den Inhalt vor dem Austrocknen. Kleine Anmerkung am Rande: Bitte Katzen niemals direkt aus dem Kühlschrank füttern, zu kalte Nahrung kann schlimme Verdauungsprobleme verursachen!




Das verwenden wir


Wann immer möglich, sollte man Trockenfutter mit der Umverpackung in die Vorratsbehälter geben - erleichtert die spätere Reinigung enorm! Ein Schüsselchen aus Glas oder Porzellan eignet sich super als Portionierer.
P.S: wir füttern eine andere Marke :-)

Das meiste unseres Katzengeschirrs stammt tatsächlich aus der "Haushaltswarenabteilung": So fressen die erwachsenen Katzen ihr Trockenfutter aus einer runden Keramik-Auflaufform, während eine große Salatschüssel aus unzerbrechlichem französischen Glas als Wassernapf dient. Katzenbabies bekommen ihr erstes richtiges Futter in kleinen chinesischen Porzellanschälchen serviert (für jedes Kätzchen ein Schälchen), bis sie gelernt haben, richtig zu fressen. Damit wird verhindert, dass die Babies in ihrem Futter herumtappsen und sich von oben bis unten bekleckern. Etwas größere Katzenkinder trinken oder fressen aus Porzellan- oder Keramikschüsselchen bzw. -tellern, die wegen ihrer netten Dekoration teilweise im Zoohandel gekauft wurden. Wichtig ist uns, dass das gesamte Geschirr (neben dem täglichen Ausspülen per Hand) auch mal einen Waschgang in der Spülmaschine verträgt, Wasser-Kalkablagerungen werden mit Essig entfernt.

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Text, Fotos und Gestaltung von Renate Wald, außer anders angegeben. Illustrationen von Lallas Countrystyle (Website aufgegeben) und R. Wald, sowie Country Patch Collections (Website aufgegeben). Alle Ragdoll-Illustrationen, Texte, usw. wurden speziell für diese Website gefertigt, anderes z.T. käuflich erworben; die Veröffentlichungsrechte der Fotos liegen bei den jeweiligen Fotografen. Bitte haben Sie deshalb Verständnis, dass es nicht gestattet ist, Bestandteile dieser Website ohne ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung herunterzuladen/zu kopieren und auf anderen Websites, in Chatrooms, Diskussionsforen oder ähnlichem zu verwenden/zu verbreiten, siehe auch "Das Copyright auf unserer Website". Disclaimer